Noch immer Pollen-Fluch. Morgens nett verklebte Augen, nur mit feuchtem Waschlappen und etwas Geduld zu öffnen. Tagsüber Augentropfen und Nasenspray immer in Reichweite.
Schickes Osterwetter ist angesagt, durchweg 24°C und Sonnenschein aus allen Knopflöchern. Leider auch starker Birkenpollenflug, siehe erster Absatz.
Es böte sich an, über Ostern das Handtuchgärtchen in Ordnung zu bringen, das hätte es bitter nötig nach der Invasion von Handwerkern, die zum Zwecke der Hausdämmung letztes Jahr ohne Rücksicht auf Verluste überall hindurch stapften.
Gibt es Pollenfilter für Menschen oder wie stelle ich das am Besten an?
Nachbarskatz' Lieselotte "Rotti" Katzinski benimmt sich derzeit wie die Axt im Walde und geht auf alles los, was vier Beine hat und potentiell miauen könnte.
Von Karlchen gab es als Morgengruss daraufhin eine saftige Ohrfeige für sie. Jawoll, sie bettelt auch förmlich darum.
Karlchen ist süss wie immer. Heftig am Schmusen, wenn er hereinkommt, dann will er unbedingt dabei helfen, das Katzenfutter ins Schälchen zu bringen. Nach dem Fressen dann supereilig wieder raushüpfen, Katz' könnte ja was verpassen.
Und er ist sowohl im Winter als auch im Sommer unser Plüschi mit superweichem Fell. Entweder ist er als Kitten in eine Flasche Weichspüler gefallen oder er ist mit Kaninchen verwandt.
Einstein ist schüchtern wie eh und je, findet Streicheln, Kraulen und Knuddeln zwar ziemlich toll, aber nur von drei bis vier auserwählten Zweibeinern. Seine Schnurre funktioniert noch immer nicht, aber er erzählt uns beim Hereinkommen immer seine Erlebnisse. Von erfreut und aufgeregt bis heftig empört kann er seine aktuelle Stimmung auch immer gut vermitteln. Und mittlerweile entwickelt er sich zum grossen-dicken-Rahmkater
Diese Rolle, also die des grossen-dicken-Rahmkaters, war ursprünglich für Greebo vorgesehen. Nur leider ist unser zuckersüsser Roter, der einfach absolut
mein Kater und total auf mich fixiert war, im August letzten Jahres überfahren worden. Grosse Trauer, wochenlang, auch bei den anderen beiden Katern, die gingen 14 Tage nur für das allernötigste raus und warteten auf's grosse rote Brüderchen. Scheiss-Spiel.
Genug herumge-katzt für heute. Vom neuen Pflegling erzähle ich ein anderes Mal.
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