Hach, ein Stöckchen. Und ich hatte schon gehofft, dieser Elch würde an mir vorübergehen.
Das Stöckchen mit den sechs unwichtigen Dingen, was doch eigentlich schon jede/r hatte, hat nun der Rettungsdackel apportiert.
Und dann soll ich noch Stöckchen-Regeln erklären. Och nööö. Wer nicht weiss, wie's geht, hinterlasse bitte einen entsprechenden Kommentar. Oder gucke beim RD, dieser war artig und hat alles haarklein beschrieben.
Sechs unwichtige Dinge über mich. Hmmm.
1. Wenn ich Strümpfe oder Strumpfhosen tragen soll, renne ich Amok. Alles, was über das Sprunggelenk hinausgeht, ist nix für mich.
2. Oft habe ich das Gefühl, heisse Füsse zu haben. Dann ziehe ich die Socken aus und lasse sie einfach herumliegen. Wenn Oliver sie dann findet, behaupte ich, es wären Fluchtsocken, die sich von alleine weggerobbt haben.
3. In den Monaten ohne "r" brauche ich höchst selten Socken.
4. Socken können gar nicht weich und flauschig genug sein.
5. Ergibt sich die Gelegenheit, wühle ich auch mit nackten Füssen im Katzenpelz.
6. Leider hat Katzenpelz manchmal auch Krallen.
So, feddich. Jetzt noch sechs Blogger taggen? Erstmal welche finden, die den Stock noch nicht hatten!
Frau Bhuti darf, Frau acqua auch, ebenso der Herr Christoph, Frau Bini, Frau Ringel und last but not least Frau Kirsten.
Die Anzahl stimmt und mit dem Rest habe ich nix mehr zu tun.
Dieses Bücherstöckchen* (greife das Dir am nächsten liegende Buch, schlage Seite 123 auf, finde Satz 5 und poste die nächsten 3 Sätze) bringt mich in Schwierigkeiten.
Erstens: Hier liegen viel zu viele Bücher herum, mangels Wänden, an die man Regale montieren könnte, wo dann die Bücher ordentlich oder auch nicht herumstehen sollten. Wenn ich mal gross bin, möchte ich eine geräumigere Wohnung mit viel mehr Wänden haben.
Welches der Bücher nehme ich denn jetzt?
Zweitens: Die Formulierung der Aufgabe. Finde Satz 5 und poste die nächsten 3 Sätze? Ja wie jetzt, sind denn nun Satz 5, 6 und 7 interessant oder 6, 7 und 8? Oder Satz 5 und zusätzlich die nächsten 3? Unklare Aufgabenstellung macht mich immer ganz konfus.
So schwierige Entscheidungen und, möge die Wirrness mit mir sein, darum fange ich einfach mal an. Wo es dann endet, werden wir sehen.
Er stand noch viel zu sehr unter Schock. Nach seiner Flucht aus der Praxis hatte Borchert ihn hierher zu dem verabredeten Treffpunkt mit Carina gefahren. Und jetzt stand er im Nachttierhaus des Berliner Zoos, und sein Gehirn war noch längst nicht in der Lage, irgendwelche neuen Eindrücke zu verarbeiten. Wie in einer Endlosschleife rotierten die immer gleichen unerklärlichen Fragen in seinem Kopf.
Sebastian Fitzek: Das Kind
Man tanzt ihn unter blauen Himmeln, um die Früchte des Landes zu feiern. Man tanzt ihn unter nackten Sternen, weil es Frühling geworden ist und man hoffen darf, dass bald der Kohlendioxidschnee taut. Er übt seinen Reiz auch auf Geschöpfe der Tiefsee aus, die nie das Licht der Sonne gesehen haben. Und auf urbane Menschen, deren einzige Beziehung zum Kreislauf der Natur darin besteht, dass ihnen einmal ein Schaf vor den Kühler des Wagens geriet.
Terry Pratchett: Der ganze Wahnsinn
Sie hatten die Mitte des unteren Hofs beinah erreicht, als das allgemeine Gedränge sie zum Stillstand brachte. Fein gekleidete Lords und Damen standen in Gruppen beisammen und plauderten. Eine grosse Jagdgesellschaft ritt zum Tor, an ihrer Spitze der edel gewandete Abt von St. Thomas, gefolgt von mehreren Falknern mit den prächtigsten Vögeln. Alle waren nach Windsor gekommen, um den hohen Feiertag zu begehen, doch nur die wenigsten strebten zur St.-Georgs-Kapelle.
Rebecca Gablé: Das Spiel der Könige
Ist er von der Art, die einem präzise Gedanken von messerscharfer Logik eingibt? Oder eher dumpfe Triebwünsche, die in einer Kneipenschlägerei enden können? Diese Frage kann nur einer beantworten, der flüchtigste Bestandteil des Weines - sein Geist. Der Alkohol.
Walter Moers: Der Schrecksenmeister
Es endet also nach Buch Nummer Vier, und das auch nur, weil ich nun nicht mehr tippen mag und gerne weiterlesen möchte. Schönen Sonntag allerseits!
* Gesehen unter anderem bei ihr und bei ihr und auch noch anderswo.
Bei Frau Jekylla heisst es heute: Zum Diktat, bitte!
Da muss ich doch die Gelegenheit nutzen, erst einmal ein wenig klugzuscheissen: Diktate wurden ganz ganz früher mal per Stenogramm aufgenommen (habe noch niemanden gekannt, der so-to-say direkt in die Tastatur diktiert hat), etwas später dann hatte man Diktiergeräte mit lustigen kleinen Schallplattenfolien oder noch etwas später die auch heute noch gebräuchlichen Tonbandkassetten, damit die Schreibkraft (Sekretösen sind ja die allerwenigsten, möglicherweise auch deshalb, weil sie sich heutzutage "Office-Manager" nennen dürfen) nicht unnötigerweise mit Stenoblock und Bleistift beim Chef auf dem Schoss herumsitzt, während sie schon fünf Briefe vom Band abtippen könnte.
Und daran vorbeigehen konnte ich natürlich nicht.
73 Wörter
Na gut, 414 Zeichen pro Minute kann man gelten lassen. Vor dem Test habe ich geschätzt, noch etwa 300 Tastaturanschläge schaffen zu können (ist immerhin auch schon über 20 Jahre her, dass ich meine Brötchen als Tippse verdient habe).
Die liebe Kirsten hat ein Weihnachtsstöckchen nach mir geworfen.
3 (materielle) Wünsche zu Weihnachten
Das ist genau die Frage, auf die ich keine passende Antwort weiss. Sowohl Frau Eve als auch Herr Oliver löchern mich damit schon seit Wochen. Auf den amazon-Wunschzettel weise ich nicht noch explizit hin, der existiert halt, ist zwar alles schön und nett, aber irgendwie sind doch Geschenke gar nicht wichtig.
Aber ich glaube, das Katertier wünscht sich einen Kratzbaum, mit Fensterplatz selbstverständlich.
3 Menschen, mit denen ich gern Weihnachten feiern würde
Weihnachten feiern, hm. Um den nichtexistenten Baum würde ich wohl am liebsten mit Oliver und meinem Lieblingsbruder und der weltbesten Schwägerin tanzen.
3 Menschen, die von mir ein Weihnachtsgeschenk erhalten
Mit Geschenken bin ich wirklich spät dran dieses Jahr. Nun, was muss Weihnachten auch immer so plötzlich kommen? Ausser den oben genannten werde ich versuchen, noch ein Päckchen Richtung Westen zu schicken, ein Päckchen Richtung Hauptstadt, und Mama bekommt auch ein Geschenk.
3 Menschen, die das Stöckchen fangen sollen
Frau Bhuti, Frau Cecie und Herr Christoph.
Vor einigen Tagen hat bhuti ein Stöckchen für mich in ihrer Küche liegenlassen.
Frau kommt zu nix in der letzten Zeit  Jetzt ist es höchste Eisenbahn, die Küchenschränke zu öffnen:
1. Welche Essige stehen in deiner Küche?
Apfelessig, Kräuteressig, Aceto Balsamico, Weissweinessig, Rotweinessig. Essigessenz zählt nicht, finde ich.
2. Welche Öle?
Sonnenblumenöl, Olivenöl (extra vergine), Olivenöl "normal", Walnussöl, Sesamöl.
3. Welche Sorten Reis stehen dir derzeit zur Verfügung?
Jasminreis, Naturreis, Wildreis (zählt der?), Rundkornreis.
4. Welche Sorten Nudeln?
Spaghetti, Maccheroni, Penne (lisce und rigate), Pipe rigate, Spaghetti lunghi.
5. Welche Zuckerarten hast du in deiner Küche?
Rohrzucker, Raffinade, Kluntjes, Vanillezucker, Zimtzucker.
6. Von welchem Gewürz hast Du die meisten Varianten in Deiner Küche?
Pfeffer, gleich danach Curry-Mischungen.
7. Welches andere Nahrungsmittel hast du in auffallend großer Variantenzahl vorrätig?
So fünfzehn bis zwanzig Teesorten, das variiert.
Nun werde ich das Notebook wieder vom Herd nehmen und das Stöckchen für jeden, der mag, auf die Fensterbank legen.
Ein Stöckchen von Aline, mit integriertem Regelwerk:
Jeder beschreibt acht Dinge von sich. Wer das Stöckchen zugeworfen kriegt, schreibt das alles in sein Blog rein, mitsamt den Regeln. Nun überlegt man sich, an welche acht Personen/Blogs man das Stöckchen weiterreicht. Schlussendlich schreibt man bei den Betreffenden einen entsprechenden Kommentar in das Blog.
Und los geht's:
- Ich kann stundenlang den Wolken zugucken, ohne mich zu langweilen.
- Bücher lese ich nicht, ich "esse" sie. So zumindest beschrieb es meine Mutter mal sehr treffend. Habe ich ein interessantes Buch in der Hand, kann ich mich so sehr in die Handlung hineinversetzen, dass ich von meiner Umwelt nichts mitbekomme. Wahrscheinlich könnte man mich lesend wegtragen, ich würde es wohl nicht zur Kenntnis nehmen.
- Merkwürdigerweise habe ich eine Katzenallergie; zwei Katzen waren Opfer und mussten - leider! - zu anderen Menschen umziehen. Nur auf die Rotti-Katz' - das ist die Nachbars-Katze die glaubt, sie würde hier bei uns wohnen - reagiere ich kaum.
- Mit zunehmendem Alter werde ich immer lärmempfindlicher. Diesem bekloppten Gärtner der Wohnungsbaugesellschaft, der seit einer guten halben Stunde mit seiner Motorsense hier ums Haus rennt und dabei die von mir ausgesäten Blumen köpft, würde ich am liebsten sofort den Kopf abreissen.
- Ich telefoniere nicht wirklich gern, besitze aber mehr als drei Telefonnummern.
- Meinen Oliver habe ich im Internet erstmals getroffen.
- Hätte ich eine Chemotherapie gebraucht, wäre Oliver die zweifelhafte Ehre zugekommen, mir den Kopf zu scheren - und Lieblingsbruder Andi hätte mir Bandanas besorgen müssen (weil ich ihm nach seiner Chemo mein ich-fahre-Cabrio Base-Cap überlassen hatte und einen ganzen Sommer nicht mit offenem Deckel fahren konnte  )
- In meiner Jugend (laaaaange her!) hatte ich auch schon mal Sex auf frisch gefallenem Neuschnee.
Zwar kann ich mir kaum vorstellen, dass dieses Stöckchen achtmal gefangen wird, trotzdem reiche ich mal weiter an:
Frau Buthi, Frau Wieze, Frau creezy, Frau Jekylla, Frau Kirsten, dasMiest, Herrn Christoph und Herrn ker0zene.
ITLG - WISSENSCHAFTLER
Gehört zur Gruppe der Rationalisten
►Agiert Introvertiert
►Denkt Theoretisch
►Entscheidet Logisch
►Lebt Geplant
Eigenschaften
Unabhängig, analytisch, logisch, strukturiert, beharrlich, selbstverbessernd, intellektuell, entschlossen, zurückhaltend, selbstständig, individualistisch, innovativ
Beschreibung
ITLG Wissenschaftler sind analytisch und schmieden Strategien:
Sie sind zurückhaltend, intellektuell, logisch und strukturiert. Am liebsten beschäftigen Sie sich mit ihren eigenen Gedanken und sammeln Wissen und Kompetenz. Mit sich selbst zu wetteifern und Ihre eigenen hohen Standards zu erfüllen ist essentiell für sie.
ITLG tragen meist unauffällige Kleidung und haben einen typischen emotionslosen Gesichtsausdruck, den man als perfektes Pokerface bezeichnen kann. Sie sind sehr selbstständig, und wie bei Star Trek - Figur Mr. Spock basieren sämtliche ihrer Handlungen und Denkweisen auf strikter innerer Logik, und sind um Folgerichtigkeit bemüht. Nach außen hin zeigen sie nahezu keine Emotionen, da sie dies für unnötig und unangebracht halten. Sie haben ein reiches Innenleben und einen analytischen Verstand.
Jedoch wird ihr komplexer Charakter von den meisten Menschen nicht verstanden, was auch daran liegt, dass es ihnen schwer fällt ihre Gedanken und Ideen für andere verständlich zu machen. Sie haben eine eigene, einzigartige Sichtweise für Alles, und sind wie Star Wars - Erfinder George Lucas kreativ und denken viel über Ideen nach. Auf andere wirken sie sehr selbstsicher und entschlossen, obwohl sie insbesondere in Beziehungen mit anderen oft unsicher sind.
Aufgrund ihres strikt logischen Verhaltens könnte man diesen Typ auch "Logiker" nennen.
ITLG machen nur ca. 2-3% der Bevölkerung aus und gehören damit zu den 2 seltensten Typen.
Bevorzugte Berufe für ITLG Wissenschaftler
Anwalt, Architekt, Computer-Spezialist, Forscher, Ingenieur, Lehrer, Manager, Mediziner, Professor, Programmierer, Richter, Unternehmensberater, Wissenschaftler, uvm.
Beste Partner: ITLG-Wissenschaftler, ITLS-Denker, ETLG-Kommandeur
Fiktive Beispiele für ITLG Wissenschaftler:
Mr. Spock (Filmfigur, Star Trek)
Gandalf der Zauberer (Romanfigur, Herr der Ringe)
Hannibal Lecter (Romanfigur, Das Schweigen der Lämmer)
Mr. Burns (Trickfigur, Die Simpsons)
Brain (Trickfigur, Pinky & the Brain)
Prinzessin Leia (Filmfigur, Star Wars)
Dr. Cox (Serienfigur, Scrubs)
Prominente Beispiele für ITLG Wissenschaftler:
George Lucas (Erfinder von Star Wars)
Angela Merkel (Politikerin)
Franka Potente (Schauspielerin)
Sigourney Weaver (Schauspielerin)
Zum Typen-Test geht's hier lang.
Darf ich da nun ein Stöckchen draus machen und wissen wollen, welche Typen Bhuti, creezy, Jekylla und Kirsten sind?
Und muss ich beleidigt sein, weil Angela Merkel mit auf der Liste der Beispiele steht?
Eigentlich bin ich zuerst dem Miest noch ein Spontan-Stöckchen schuldig. Lasst mich erklären, aus welchem Grund ich dieses Gehölz bisher noch nicht verarbeitet habe: Jedesmal, wenn ich vor meinem Entwurf sass und spontane Ergänzungen gebraucht hätte, verfiel ich ins Grübeln. So richtig ins Grübeln. Jedesmal. Irgendwie hatte ich dann am fünften Tag die Nase voll von den Grübeleien und verwarf die Bearbeitung. Sorry. Aber so geht das einfach nicht.
Dieses Ein-Wort-Stöckchen von Kirsten sagt mir mehr zu, weil ich mich an nackte schlichte Tatsachen halten kann
Wo ist Dein Handy? Ladegerät
Dein Partner? Hier
Deine Haare? Hochgesteckt
Deine Mama? Zuhause
Dein Papa? Tot
Lieblingsgegenstand? Buch
Dein Traum von letzter Nacht? Nichts
Dein Lieblingsgetränk? Milchkaffee
Dein Traumauto? Ex-Auto
Der Raum in dem Du dich befindest? Wohnzimmer
Dein Ex? Freundschaft
Deine Angst? Krankheit
Was möchtest Du in zehn Jahren sein? Älter
Mit wem verbrachtest Du den gestrigen Abend? Oliver
Was bist Du nicht? Schlank
Das letzte was Du getan hast? Gesungen
Was trägst Du? Shirt&Shorts
Dein Lieblingsbuch? Die Blechtrommel
Das letzte was Du gegessen hast? Erdbeere
Dein Leben? Gut
Deine Stimmung? Gutgelaunt
Deine Freunde? Fantastisch
Woran denkst Du gerade? Schwimmbad
Was machst Du gerade? Tippen. (Blöde Frage…)
Dein Sommer? Sonnig
Was läuft in Deinem TV? Pay-TV
Wann hast Du das letzte Mal gelacht? Vorhin
Das letzte Mal geweint? Weiss-nicht-mehr
Schule? Was?
Was hörst Du gerade? Bob Marley
Liebste Wochenendbeschäftigung? Schlonzen
Traumjob? Privatier
Dein Computer? Läuft
Außerhalb Deines Fensters? Handtuchgärtchen
Wer will noch mal, wer hat noch nicht? Ich lasse das Stöckchen einfach mal hier liegen, möglicherweise findet sich jemand, der es adoptieren möchte.
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Kommentare
Do, 08.07.2010 16:48
auch dir alles alles G [...]
Do, 08.07.2010 10:23
Auf die Politik ist eb [...]
Di, 06.07.2010 22:12
Ich wünsche dir eine s [...]
Di, 06.07.2010 19:48
Gebloggt hast du, so v [...]
Di, 06.07.2010 12:37
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Sa, 22.05.2010 11:22
Ohja, gestern hatten w [...]
Fr, 21.05.2010 15:41
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